IKS belegt den 2. Platz beim diesjährigen Daniel-Düsentrieb-WettbewerbSiegerehrung in der Kampnagel-Fabrik
Rund dreißig Schülerinnen und Schüler
aus der 12p, der 10d und der Physik-AG der IKS, begleitet von einigen
Lehrern, reisten am 22.6.2010 per Bus zur Kampnagel-Fabrik in
Hamburg. Dort fand die diesjährige Siegerehrung zum
Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb der TU Hamburg-Harburg statt, und wegen
unserer Erfolge in den vergangenen Jahren waren wir aufgefordert
worden, mit möglichst vielen am Wettbewerb Beteiligten zu
erscheinen. Denn diese Siegerehrung sollte in großem Rahmen
stattfinden: immerhin wurde der Wettbewerb in diesem Jahr zum zehnten
Mal durchgeführt, und dieses Jubiläum sollte besonders gefeiert
werden.
 Musik und Technik als Thema
Musik und Technik war das Thema, zu dem
im „theoretischen“ Teil des Wettbewerbs möglichst vielfältiger
Unterricht stattfinden und dokumentiert werden sollte. Die Beiträge,
die aus den Klassen und Kursen der IKS bis zum Abgabetermin
zusammenkamen, erreichten zwar bei weitem nicht Anzahl und Umfang
dessen, was wir in den Jahren zuvor der Jury eingereicht hatten,
trotzdem waren wir zuversichtlich, auch diesmal damit gut im Rennen
zu liegen. Kurze Beschreibungen unserer Beiträge findet man unter
www.daniel-duesentrieb-preis.de/ => Infomaterial und Ergebnisse =>
Schulbeiträge, Dateien.
Im praktischen Teil waren zwei Produkte
entstanden. Die Mittelstufenaufgabe hatte darin bestanden, mit
digitaler Technik ein Musikstück zu komponieren und dabei ein reales
Geräusch aus der Technik in die Rhythmus-Tonspur zu integrieren.
Trygve Dohm und Christian Einfeldt aus der 10 d bearbeiteten diese
Aufgabe. Ihr Stück und auch die Ergebnisse der anderen Schulen sind
bei audiyou.de unter dem Stichwort „ddwettbewerb“ anzuhören. Die
Wettbewerbs-Jury aus hochkarätigen Musik-Professoren bewertete diese
Stücke, zusätzlich gab es auch noch eine Publikumswertung nach
Vorbild des Eurovision Song Contest, bei der alle beteiligten Schulen
ihre Punkte vergeben konnten.
Die Kastenklampfe
Das andere Produkt war die
„Kastenklampfe“, die Karoline Turel und Tim Hempel aus der 11a
und Silvana Backens und Peter Dennert aus der 9d im Rahmen der
Physik-AG bauten. Mit möglichst geringem finanziellen Aufwand sollte
nämlich im Rahmen der Oberstufenaufgabe ein elektroakustisches
Musikinstrument hergestellt werden; Klangqualität, Handhabbarkeit,
Originalität, technische Ausführung und Kosten der Materialien
waren die wesentlichen Kriterien, nach denen die Jury am Institut für
Medientechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaften in
Hamburg die Instrumente einschätzte.
 3. Platz bei der "Oberstufen-Performance"
Anlässlich der Siegerehrung gab es
weitere Bewertungen: Im Foyer der Kampnagel-Fabrik stellte jedes Team
sein Instrument aus; die Teilnehmer konnten die zum Teil sehr
interessanten Kreationen ausprobieren und per Stimmzettel ihr
Lieblingsinstrument auswählen. Später im Verlauf der Siegerehrung
wurden die Instrumente noch einmal dem versammelten Publikum
vorgeführt, bei dieser „Performance“ belegte Trygve, der die
Kastenklampfe dabei zum ersten Mal in der Hand hielt, ganz locker den
dritten Platz. Auch einige der komponierten Stücke wurden
abgespielt, begleitet von sehr unterschiedlichen Vorführungen der
Teams, die die Stücke komponiert hatten. Mit weiteren Darbietungen
entstand so eine bunte und vielfältige Veranstaltung, die uns allen
gut gefallen hat.
 Nächtes Jahr geht es um's Fliegen
Besonders natürlich der Schluss: da
wurden die Preisträger der Hauptpreise für den theoretischen Teil
verkündet. Und tatsächlich, wir waren wieder dabei! Den ersten
Preis in Höhe von 2500 Euro erhielt die IGS Geesthacht; den zweiten
Preis teilten sich das Gymnasium Grootmoor und die IKS, und jede
dieser Schulen bekam einen Scheck über 1250 Euro überreicht.
Dementsprechend groß war die Freude im Bus bei der Heimfahrt.
 Und nicht zu vergessen: auch das Thema
für den nächsten Wettbewerb im Schuljahr 2010-2011 hat Prof.
Mackens, der den Wettbewerb leitet, schon verkündet: Es geht um's
Fliegen. Wir werden dabei sein!
Hu
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